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 Berlin, März 2009

Gesundheitsförderung im besten Sinne
Bundesministerium fördert Projekt der fünf Sucht-Selbsthilfeverbände

Selbsthilfe ist in Deutschland ein unverzichtbarer Bestandteil des Hilfesystems für suchtkranke Menschen. Deshalb fördert das Bundesgesundheitsministerium Mo­dellprojekte und Tagungen der Selbsthilfe, um die Vernetzung zu verbessern und einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Selbsthilfe sich aktuellen Herausforderungen stellt. Viele Menschen finden bezüglich ihrer Suchtprobleme und Abhängigkeit Hilfe und Unterstützung in Selbsthilfegruppen. Andere Themen der Gesundheit wurden in der Vergangenheit jedoch zu wenig in den Blick genommen. „Deshalb unterstütze ich das Projekt „Suchtselbsthilfe optimieren durch Gesundheitsförderung, kurz S.o.G“, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing. Das Projekt soll mit den drei Themenschwerpunkten Bewegung und Sport, gesunde Ernährung und rauchfrei leben über die Abstinenzorientierung hinaus das Selbsthilfepotential suchtkranker Menschen und ihrer Angehörigen nutzen und zu einer gesünderen Lebensweise insgesamt motivieren. „Besonders freut mich, dass alle großen Selbsthilfeverbände dieses Projekt gemeinsam durchführen“, so Sabine Bätzing. So können 4800 Gruppen mit rund 83 000 Besuchern erreicht werden. Durch das Projekt werden Angebote für eine gesündere Lebensweise in die Aktivitäten der Gruppen integriert, gleichzeitig wird hier vorbeugend Gesundheitsschutz betrieben.

„Das ist Gesundheitsförderung im besten Sinne“, stellt die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing abschließend fest.


Hier finden Sie eine Pressemappe zum Projekt S.o.G.
Sie beinhaltet Informationen zum Projekt und Zahlen zur Sucht-Selbsthilfe. Die Presseinformation der Bundesdrogenbeauftragten liegt ebenfalls bei.